Deep O.C.E.A.N.® ist wissenschaftlich fundiert, jahrzehntelang erforscht und in der Praxis erprobt. Hier erfährst du, worauf das Modell beruht – von den Big Five über die 10 Aspekte bis zu den Psychodynamiken.
Deep O.C.E.A.N.® ist die Weiterentwicklung des Big-Five-Persönlichkeitsmodells, das auch O.C.E.A.N.-Modell genannt wird. Es ist seit rund 80 Jahren erforscht und mit mehr als 8.000 Studien das bestätigte State-of-the-Art-Werkzeug der Persönlichkeitsforschung.
Die Professoren Colin DeYoung, Lena Quilty und Jordan B. Peterson haben es 2007 weiterentwickelt und das 10-Aspekte-Modell vorgestellt. Durch jahrelange Arbeit in der Praxis hat das Deep O.C.E.A.N.® Institut dieses wissenschaftliche Modell optimiert und für die Anwendung im Alltag nutzbar gemacht.
Deep O.C.E.A.N.® bietet pragmatische Anwendbarkeit – auf Basis höchster, modernster und wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Der große Vorteil: Es bietet den neuesten und höchsten Stand der Persönlichkeitsforschung und ist die perfekte Mischung – so „detailliert" wie nötig und so „praktisch" wie möglich.
Das Big-Five-Modell bildet ein starkes wissenschaftliches Fundament. Das Modell der fünf Persönlichkeitsdimensionen wurde in den letzten rund 80 Jahren stetig weiterentwickelt und in über 10.000 Studien verwendet.
Ein in der Persönlichkeitspsychologie vielfach bestätigtes Modell der Persönlichkeitsanalyse.
Das modernste Instrument der heutigen Persönlichkeitsforschung – kein veralteter Typentest.
Das O.C.E.A.N.-Modell wurde in über 10.000 wissenschaftlichen Studien verwendet.
Wissenschaftler entwickelten das O.C.E.A.N.-Modell nach einer statistischen Analyse der Sprache, mit der Menschen andere Menschen beschreiben. Sie fanden heraus: Die Adjektive lassen sich in fünf Hauptkategorien zusammenfassen.
Persönlichkeit ist in unserer Sprache verankert. Je wichtiger ein Unterschied, desto wahrscheinlicher gibt es ein Wort dafür.
Die Psychologen Allport und Odbert durchforsteten Anfang des 20. Jahrhunderts ein Wörterbuch und sammelten rund 18.000 Persönlichkeitsbegriffe, die zunächst manuell gruppiert wurden.
Mit modernen mathematischen Methoden ergab sich die Taxonomie der Big Five – heute das wissenschaftliche Modell der Persönlichkeitsforschung.
Jede Dimension ist eine Ausprägung auf einem Kontinuum – keine starre Kategorie. Keine ist gut oder schlecht.
Aufgeschlossenheit, Neugier, Kreativität.
Struktur, Disziplin, Verlässlichkeit.
Geselligkeit, Aktivität, soziale Präsenz.
Kooperation, Empathie, Rücksichtnahme.
Sensibilität für Stress, emotionale Labilität.
DeYoung, Quilty und Peterson haben 2007 ein Modell entwickelt, das die fünf Faktoren des O.C.E.A.N.-Modells in jeweils zwei weitere Aspekte unterteilt. Diese Unterscheidung spiegelt sich auch in zahlreichen neurowissenschaftlichen Studien wider: Den einzelnen Aspekten lassen sich im Gehirn bestimmte Netzwerke zuordnen und nachweisen.
Durch die zwei Aspekte je Dimension lässt sich Persönlichkeit noch genauer differenzieren – man taucht tiefer ein. Denn die Praxis hat gezeigt: Wir Menschen sind zu komplex, um uns in nur fünf Eigenschaften zu stecken.
Auf dieser Basis haben Dr. Frederik Hümmeke, Vanessa Buchner, Alexander Hartmann und ihr Team das Deep O.C.E.A.N.®-Modell in weit über 10 Jahren steter Anwendung und Weiterentwicklung optimiert und für die Praxis nutzbar gemacht. So kannst du deine Persönlichkeit im Detail analysieren – komplex genug, um echt zu sein, und pragmatisch genug, um damit zu arbeiten.
Weiterentwicklung des O.C.E.A.N.-Modells
Einfluss modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse
Detaillierte Erfassung der Persönlichkeitsaspekte
Pragmatisch in der Anwendung
Persönlichkeit allein erklärt Verhalten nicht vollständig. Erst im Zusammenspiel mit erlernten Mustern, der Kultur des Umfelds, Stressreaktionen und äußeren Faktoren entsteht das, was wir im Alltag beobachten.
Nicht einzelne Werte entscheiden über Verhalten, sondern ihr Zusammenspiel. Erst die Wechselwirkungen zeigen, warum Menschen denken, handeln und reagieren, wie sie es tun.
Hoher Enthusiasmus trifft auf niedrige Ordnung: viele Ideen und viel Energie, aber Themen bleiben oft unvollendet. Wer das Muster kennt, kann es bewusst ausgleichen.
Hohe Dominanz mit hoher Empathie wirkt führungsstark und verbindend. Hohe Dominanz mit niedriger Empathie wirkt durchsetzungsstark, aber schroff – gleiche Dimension, völlig andere Wirkung.
Das Wort „Persönlichkeit" geht auf den lateinischen Ausdruck für die Maske oder Rolle eines Schauspielers zurück. Auch im Alltag, im Familien- und Berufsleben nehmen wir Rollen ein. Stimmt die Rolle nicht mit der eigenen Persönlichkeit überein, können wir uns nicht richtig entfalten. Deep O.C.E.A.N.® hilft dir, dein Leben stärker nach deiner wahren Persönlichkeit auszurichten.
Es gibt viele Persönlichkeitstests – die wenigsten sind wissenschaftlich bestätigt, viele veraltet. Deep O.C.E.A.N.® basiert auf modernen Erkenntnissen, deren Aussagekraft vielfach belegt wurde.
Misst, was es messen soll.
Ergebnisse sind unabhängig vom Beurteiler.
Führt zu stabilen, wiederholbaren Ergebnissen.
Viele Persönlichkeitstests arbeiten mit festen Typen oder Kategorien – introvertiert oder extrovertiert, so oder so. Deep O.C.E.A.N.® basiert dagegen auf einer merkmalorientierten Theorie: Analysiert wird, zu welchem Grad die einzelnen Merkmale auf dich zutreffen. So entsteht kein Stempel, sondern ein differenziertes, individuelles Bild.
Nimm dir einen Moment Zeit für das wissenschaftlich fundierte Online-Assessment.
Du erhältst dein persönliches Profil in einem ausführlichen Bericht.
Du besprichst deine Ergebnisse mit deinem persönlichen Coach – im Kontext deiner Situation.
Ein Persönlichkeitsprofil allein verändert noch nichts. Veränderung entsteht erst, wenn du verstehst, was dein Profil in deinem Alltag bedeutet:
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so schnell gereizt? Warum brauche ich mehr Struktur als andere? Warum fällt mir Delegation schwer? Warum fühle ich mich in manchen Teams sofort wohl und in anderen dauerhaft angespannt?
Im Debriefing werden diese Fragen mit deinem konkreten Kontext verbunden. Dadurch wird aus einem Testergebnis ein Entwicklungsinstrument – für Führung, Teams und persönliches Wachstum.
Die Big-Five-Dimensionen stehen in zahlreichen peer-reviewten Studien mit Erfolg, Gesundheit und Zusammenarbeit in Verbindung. Eine kleine Auswahl:
Personen mit hoher Offenheit übernehmen wahrscheinlicher eine Führungsposition.
PsycNet ↗Gewissenhafte Personen machen wahrscheinlicher Karriere.
PsycNet ↗Ein hoher Extraversionswert spielt in Führungspositionen eine entscheidende Rolle.
PsycNet ↗Menschen mit hoher Verträglichkeit führen erfülltere Partnerschaften und Beziehungen.
PubMed ↗Gewissenhafte Menschen leben statistisch bis zu fünf Jahre länger.
PsycNet ↗Burnout tritt bei Menschen mit hoher Extraversion seltener auf.
PsycNet ↗Höherer Neurotizismus geht häufiger mit Schwierigkeiten einher, Ziele zu definieren.
PsycNet ↗Verträgliche Personen sind gute Teamkollegen; Gewissenhaftigkeit hängt eng mit Leistung zusammen.
PsycNet ↗Gewissenhafte und offene Personen sind im Studium erfolgreicher.
PsycNet ↗Hinweis: Diese Befunde beschreiben statistische Zusammenhänge auf Gruppenebene und keine festen Urteile über einzelne Menschen. Deep O.C.E.A.N.® nutzt sie, um Tendenzen besser zu verstehen – nie, um Menschen festzulegen.
Persönlichkeitsprofile gehören in einen geschützten Rahmen. Sie dienen Verständnis, Kommunikation und Entwicklung – nicht der Bewertung von Menschen.
Profile werden nur mit Zustimmung der Person besprochen – nie ohne.
In Teams wird vorab transparent vereinbart, was geteilt wird.
Kein Profil isoliert – immer in Bezug auf Rolle, Situation, Umfeld.
Verstehen statt beurteilen. Ein Profil ersetzt kein Gespräch.
Ja. Es basiert auf dem Big-Five-/O.C.E.A.N.-Modell – dem am besten erforschten Modell der Persönlichkeitspsychologie, seit rund 80 Jahren erforscht und in über 8.000 Studien verwendet. Es arbeitet mit Dimensionen und Ausprägungen statt mit starren Typen.
Die Big Five beschreiben fünf Dimensionen. DeYoung, Quilty und Peterson teilten 2007 jede Dimension in zwei Aspekte auf – insgesamt 10, jeweils auf einer Skala von 0 bis 100. Deshalb „Deep". Zusätzlich wird das Zusammenspiel der Aspekte betrachtet – die Psychodynamiken.
Die Unterscheidung in zwei Aspekte je Dimension spiegelt sich in zahlreichen neurowissenschaftlichen Studien wider: Den einzelnen Aspekten lassen sich im Gehirn bestimmte Netzwerke zuordnen.
Psychodynamiken beschreiben das Zusammenspiel verschiedener Aspekte. Eine einzelne Ausprägung sagt oft wenig aus. Erst die Wechselwirkungen zeigen, warum Menschen auf bestimmte Weise denken, handeln oder reagieren.
Nein. Deep O.C.E.A.N.® arbeitet merkmalorientiert mit Dimensionen und Kontinuen. Analysiert wird, zu welchem Grad Merkmale zutreffen – kein Typenstempel, sondern ein individuelles Bild.
Nein. Es ist eine Persönlichkeitsanalyse und Reflexionsgrundlage für Coaching, Führung und Entwicklung – kein Ersatz für Psychotherapie, medizinische Behandlung oder klinische Diagnostik.
Hol dir die zwei kostenlosen Leitfäden oder besprich in einem unverbindlichen Gespräch, was dein Profil für deine Situation bedeutet.